Es ist vollbracht die letzte Nacht im Land neigt sich in vier Stunden mit der aufgehenden Sonne ihrem Ende zu. Müdigkeit, Schmerzen und dennoch ein befreiendes Gefühl schleicht um mich herum, wie einst das schwarze Tier Traurigkeit…
Vollbracht ist auch eine neue Serie in dem der Fokus der Bilder getaucht ist in eine Malerei aus Licht und Farbe. Schärfe sah ich keine vor mir, mögen es vielleicht auch von Zeit zu Zeit die feuchten Augen gewesen sein.
Hunger! Impulsivität führte mich ins Barcelona mit den Kopf in den Sternen, durch die Wand und einem Fuß zumindest auf dem Boden des Geschäftslebens. Wer nichts wagt gewinnt auch nichts und wer nichts gewinnt hält sich nicht lange über Wasser.
Sodann bin ich fort von hier in ein neues Land und in ein neues Abenteuer unterwegs. Wer weiß es schon ob ich bestehen und auch noch dazu überleben werde.
Doch einer weiß es! Zumindest glaubt er es zu wissen. Rolands Stimme dort an den Stiegen hoch hinab nach Barcelona werden mir wohl nicht so schnell aus dem Kopf gehen… Thomas, du packst das schon. Somit gehe ich und packe letzte Sachen zusammen um des Packens Willen :)
Vielen Dank für die Nacht der Nächte in Barcelona und einem Hafen am Ende der Welt.
Mein direkter Dank geht zunächst an den skeptischen Chef Oliver, das braun-gebrannte Mädel – seine reizende linke Hand fürs Feine und Marko, seine rechte Hand fürs Grobe, dem Lichtinstalateur, den zwei DJs und all den anderes im Team Barcelona (Bar-1, Bar-2, Bar-3 und die Garderobe) – ich glaube, dass ihr haushoch gewonnen habt gegen Wilhelmshavens Horden.
Daneben gilt mein Dank für eine verrückte, melancholische und stillere Zeit all den anderen Leute. Den Leuten, denen ich hier und dort immer wieder begegnet bin – in keiner Reihenfolge:
Der tanzenden Miriam, dem im Me(e/h)r forschenden Mathias, dem nobel-rollenden Roland, der Zauberin Theresa, die nicht mehr auftauchte, der fliegenden Sabine, die fort in Bremen war, der stets-unaufmerksamen Julia, der druckenden und bunten Tee trinkenden Isabel, dem ökonomischen Jan und dem anderen filmenden Jan, der glückstrahlenden Marie, der zu-ehrgeizigen Jana, dem modischen Krokodil Genia, einer verwegenen Grace Kelly, die mal was auf meine nackte und clare Brust schrieb, dem musizierenden Chris und einer ersten Jana, die zwar nicht durch den Äther, sondern als erste mit mir persönlich sprach.
Gute Nacht und bitte Rolland trinke nicht soo viel heute und habe morgen in der Frühe keinen Filmriss. Ich sehe dich schon aufwachen, Tee kochend und Seil springend, ohne ein Plan zu haben was zum Teufel das in deinen Taschen gelandet ist.
Irgendwie, irgendwo und irgendwann sehen wir uns gewiss einmal wieder… haltet einfach Ausschau nach einem Telefonhörer und hebt ab wenn er läutet :)