Projektraster

Eine Nacht am Puls der Zeit


[Unsichereres Projekt - Zweifel an Quzalität, Frühjahr 2010]

Des Nachts am Ende der Welt, wenn das triste Grau des Tages sich hinabsenkt und die dunkle, kalte Nacht sich über die langen Schatten einer grimmigen Stadt legen ist auf einmal der Puls der Zeit zu spüren. Im Untergrund der Stadt vibriert es, im gleißenden-hellen Licht und tobend-tanzender Heerscharen von Menschen ergießt sich eine Melodie aus Metal, Industrial und Elektronik.

Ein fulminanter Auftritt der Gruppe B.O.S.C.H. im Zwielicht des Kling und Klangs eingefangen in des Rauschens Augenblick.

Unter Aussch(l)uss Arkadiens


[Abgeschlossenes Projekt, Juli 2009, öffentlich zugänglich.]

Arkadien, einst ein, in Sagen umhüllter Ort begleitet noch heute die Vorstellung einer grenzenlosen Freiheit, bei der nicht einmal die Grenzen des Horizonts einzuengen vermögen. Genau um diese Vorstellung geht es bei dieser kleineren Serie um ein Gefühl im Irgendwo zwischen Freiheit und Unfreiheit eingerahmt in einer Portraitstudie im Zuge der größeren Serie über des Menschen Wesenszüge. Einzig bliebt eine Frage offen, verbleibt der Sin(n) denn auf der Strecke wenn die Freiheit nicht mehr die Segel setzt?

Einer Fabrik vergessene Zeit


[Vorläufig abgeschlossenes Projekt, Juli 2009, öffentlich zugänglich.]

Zeit, die verronnen ist in dunklen Schatten alter Fabrikhallen, Lärm, der längst verhallt ist in letzten Echos und Neugierde, die unersättlich noch stetig wie eine laue Brise durch die alten Gemäuer zieht sind die drei prägenden Facetten einer Serie, eingefangen zwischen Licht und Schatten, sowie zwischen alter, vergessener und jetziger, lebendiger Zeit.

Lost little woman


[Abgeschlossenes Projekt, Juli 2009, öffentlich zugänglich.]

Für euch beide, Eva und Maurice.
Auf, auf - an anderen Orten und zu anderen Zeiten treffen wir einander wieder.


Heraus aus dem Projekt Einer Fabrik vergessene Zeit ist die kleine Geschichte Lost little woman entsprungen, ganz so als ob ein rascher, neugieriger Blick jemandem zugeworfen wird, nur um diesen genauso rasch wieder hinfortzureißen.

Die Geschichte führt hinab in die Dunkelheit und in das Licht einer Fabrik vergessener Zeit. Zwischen Mut, Neugierde und Furcht pendelt es hinweg auf einer märchenhaften Reise an einen längst vergessen-geglaubten Ort.

Das verlorene Mädel war und ist Eva Steinhauser und die Gelegenheit ergreifend möchte ich ihr an dieser Stelle erneut für die Unterstützung, ihren Mut und ihre Neugierde danken, welche sie im Koffer auf dieser Reise stets mit sich führte. Daneben möchte ich Dennis und Thomas danken für ihre Ortskenntnis und die Wegführung durch die alten Gemäuer einer einst blühenden Fabrik. Abschließend gilt mein Dank noch Maurice, der mir tapfer meine Schuhe aus dem Treibsand herausholte.

Die ganze Serie entstand in den ersten Julitagen 2009 in einem alten, verlassenen Fabrikareal bei Wien.

Zukünftige Gespräche


[Laufendes, spontanes Projekt seit Mai 2009, öffentlich zugänglich.]

Zwei Menschen, die einander schon viele Jahre nicht mehr gesehen haben - ein Gespräch über die eigene Zukunft!? Eine kleinere, spontane Serie heraus aus Fragen und auch Antworten, sowie dem gewundenem Wege drumherum. Die Serie bewegt sich nahe dem Versuch des Menschen Züge festzuhalten, greifbar zu gestalten und irgendwann einmal auch erlebbar darzustellen.

Kühle Moderne


[Laufendes Projekt seit April 2008, öffentlich zugänglich.]

Was ist modern? Welche Elemente in der Architektur stellen etwas modernes, neues und dynamisches dar? Durchweg über eine längere Zeit stellt diese Serie einige Eckpunkte dieser Frage auf und wirft mit diesem zusammen gleich weitere, neue Fragen auf. Zwischen abstrakten und konrastreichen Linien, einer ungewöhnlichen, subjektiven Perspektive und zusammen mit viel Licht und Schatten ist das Ziel dieser Serie eines Tages eine Moderne aus eigener Sicht heraus gebannt und eingefangen zu haben.

Im Abflug inbegriffen


[Laufendes Projekt seit Herbst 2008, öffentlich zugänglich.]

Der Vögel Freiheit und Unbeschwertheit stellt das leitende Thema dieses, wohl nie endenden Serie dar. Denn aller Orts sind sie in Scharren anzutreffen - in Scharren, welche sich entgegen dem Himmel strecken und auf und davon fliegen - nur um dann erneut mit dem Auge gefasst ins Bild zu gelangen an einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit.

Das Wesen des Menschen


[Abgeschlossenes Projekt, Herbst 2008 - Sommer 2009, öffentlich zugänglich.]

Wie lässt es sich Gefühle eingerahmt und flach auf Papier ausrücken? Was für ein Wesen ist der Mensch, der so viele, mannigfaltige Gefühle hegt und auch pflegt? Im Kontext der Jahreszeit ist auf kürzerer Sicht, daß Ziel die unterschiedlichen Wesenszüge eines Menschen auf subjektive Weise festzuhalten und greifbar zu gestalten. Auf längere Sicht ist die Idee einer umfassenden Beschäftigung mit dem Wesen des Menschen, seinen Zügen, Neigungen und Verfehlungen im Zusammenhang zwischen den einzelnen Jahreszeiten hinweg um dieses letztlich erlebbar zu gestalten.

I. Frühlingsstücke


[Abgeschlossenes Projekt, April bis Mai 2009, öffentlich zugänglich.]

II. Herbstliche Reminiszenz


[Abgeschlossenes Projekt, April 2009, öffentlich zugänglich.]

III. Schwarz-weiße Schwärze


[Abgeschlossenes Projekt, Oktober 2008 und Mai 2009, öffentlich zugänglich.]

Frühlingsstraßen


[Abgeschlossenes Projekt, März bis April 2009, öffentlich zugänglich.]

Wien einzufangen im Zuge erster Tage eines zaghaften Frühlings ist der Versuch in dieser kleineren Serie und auch gleichzeitig sind es auch die ersten zaghaften, wenn nicht gar schüchternen Schritte Street Photography anzugehen.